zahnarztpraxen 51 zahnaerzte versichern DenPhaMedZahnärzte richtig versichern

Der wichtigste Teil der Praxisabsicherung

Während bei den allermeisten Firmen die Werte und die Technik die Achse des Unternehmens darstellen, sind es bei Zahnarztpraxen die behandelnden Zahnärztinnen und Zahnärzte. Denn ohne sie kann die Praxis kein Geld verdienen. Da Ärzte und Zahnärzte zur persönlichen Leistungserbringung verpflichtet sind.

Die hierbei zu berücksichtigenden Risikopotentiale sind breit gefächert: Es geht dabei um Gesundheit, Arbeitsfähigkeit, sinnvolle Finanz- und Kreditplanung, rechtliche Sicherheit, Personaldecke, Hygiene und funktionierende Behandlungseinheiten.


Betriebsunterbrechungsversicherung schlägt Krankentagegeld

Vielen Zahnärzten wurde irgendwann eine größere Krankentagegeldversicherung empfohlen, um die Kostensituation in der Praxis für den Fall aufzufangen, dass der Inhaber oder die Inhaberin wegen Krankheit eine längere Zeit ausfällt. Bei Zahnärzten wirkt sich das jedoch bereits an dem ersten Tag voll aus, an dem der Behandler seine geplanten Arbeiten nicht durchführen kann. Schon dann ist bei gutgehenden Praxen der Terminkalender ruiniert und der Umsatz bleibt aus oder geht sogar verloren. Das kann ein Krankentagegeld hinreichend niemals auffangen.

Eine Betriebsunterbrechungsversicherung (mitunter auch Praxis-Ausfallversicherung genannt) deckt dagegen alle laufenden Kosten ab. Es geht dabei um komplexe finanzielle Positionen:

  • Personalkosten
  • Miete, Pacht, Leasing-Raten
  • Nebenkosten
  • Kosten für Buchführung
  • Steuern und Finanzierungskosten für die Praxis
  • Prämienzahlungen für Praxisversicherungen
  • Kosten für einen Stellvertreter in der Praxis

Diese Kosten sollte eine gute Police mindestens abdecken. Mehr (5.1.2 Praxisschließung)


Zahnärzte müssen arbeitsfähig sein, sonst droht Berufsverbot

Dauert eine Krankheit deutlich länger an oder ziehen sich die Folgen eines Unfalls über Monate hin – die Mindestgrenze liegt hier bei einem halben Jahr – dann ist aus einer solchermaßen bedingten Arbeitsunfähigkeit eine Berufsunfähigkeit geworden. Spätestens dann ist die Praxis in arger Bedrängnis, denn eine Berufsunfähigkeitsrente bekommen Zahnärzte von Ihrer Kammerversorgung meist nur dann, wenn sie ihre Approbation zurückgeben, ihren Beruf also in Gänze aufgeben müssen oder aufzugeben bereit sind.

Da das in den allermeisten Fällen nicht die Absicht des Zahnarztes oder der Zahnärztin ist und in Sachen BU-Rente obendrein schon sehr bezeichnende Urteile zu Ungunsten der Praxisinhaber gefällt wurden, besteht hier der möglicherweise dringendste Handlungsbedarf. Mehr


Finanzielle gehen Zahnärzte einen harten Weg

Zahnärzte verdienen viel Geld… dieser Satz ist durchaus als ein deutsches Allgemeingut anzusehen. Und es stimmt im aller Regel ja auch, wenn man ausschließlich auf die etablierten Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber schaut. Aber vorher, im Studium und den ersten Jahren, da kostet die Ausbildung viel Geld, ohne dass entsprechende Einnahmen fließen. Und rund um die Niederlassung sind Kreditsummen zu stemmen, die ohne langfristige und ausbalancierte Finanzplanung nur unter größtem Arbeitseinsatz zu stemmen sind. Damit hängt das Wohl und Wehe einer Praxis wieder an der vollen Einsatzfähigkeit des Inhabers oder der Inhaberin. Mehr

Das wichtigste für junge Zahnärzte ist deshalb ein weitsichtiger finanzieller Entwicklungsplan und das Vermeiden unnötig hoher Kreditkosten. Anfrage zahnarztgerechter Finanzplan (Mail an Zentralbüro)


Zahnärzte: Lieblingsopfer der Klage-Society

Die Deutschen werden seit Jahren immer klagefreudiger, auch weil immer mehr Privathaushalte über eine Rechtsschutzversicherung verfügen… Die will genutzt werden, so scheint es. Und da Zahnarztleistungen nicht nur medizinisch, sondern vielfach auch ästhetisch motiviert sind und weil der Mund eine höchst sensible Körperpartie ist, wo wirklich alles perfekt ineinandergreifen muss, gibt es dort hinreichend Anlässe, die Qualität der Arbeit anzuzweifeln. Zudem sind Zahnärzte in einer Vielzahl von Verträgen eingebunden. Das betrifft finanzierende Banken ebenso wie abrechnende Krankenkassen, Vermieter oder eigene Mieter und nicht zuletzt die Praxis-Mitarbeiter. Mehr

Da kann es schnell mal zu Meinungsverschiedenheiten kommen, die juristisch aufzuarbeiten sind. Eine gute Rechtsschutz-Police sollte also spätestens ab der Niederlassung Plicht sein. Anfrage Revision Zahnarzt-Rechtsschutz (Mail an Zentralbüro)


In Haftungsfällen ist mehr gefragt

Kommt es jedoch zu Klagen, geht es oft auch um Haftungsfragen – bei Patienten wegen der Zähne, sie vermuten dann Fehlbehandlung und bei den Kassen wegen der Abrechnung, die denken an Betrug. Deshalb hat jede Berufshaftpflichtversicherung immer zwei Aufgaben: Die Klärung, ob es überhaupt eine Schädigung gibt, also die Verteidigung des ausführenden Zahnarztes gegen falsche Anschuldigungen und – sollte ein Fehler tatsächlich festgestellt werden – die Entschädigung des Anspruchstellers. Es geht also nie nur um Versicherungssummen, sondern um die gesamte Begleitung des „Verfahrens“. Mehr

Deshalb sollten Zahnärzte Ihre Haftpflicht immer mal wieder in die Prophylaxe schicken. Anfrage Revision Zahnarzthaftung (Mail an Zentralbüro)

Dann gibt es noch drei gänzlich andere Faktoren, die obendrein zu beachten sind:

Stuhlassistenz

Stuhlassistenz

Zahnärzte wiederum können nicht behandeln ohne eine gute Stuhlassistenz.
Wenn also das Praxisteam nicht stabil funktioniert oder Stellen nicht entsprechend qualitativ besetzt werden können, dann besteht ebenfalls Handlungsbedarf. Mehr

Hygiene

Hygiene

Insgesamt gelten in Zahnarztpraxen höchste Anforderungen an Hygiene.
Das wird auch von den allermeisten Praxisteams beachtet. Probleme treten hier eher bei mangelnder Wartung oder bei der Sanierung nach Schadenfällen auf. Mehr

Behandlungseinheiten

Behandlungseinheiten

Und Zahnärzte können nicht arbeiten, wenn ihre Behandlungseinheiten ausfallen. Doch hier lauert eine doppelte Gefahr, denn Zahnarztstühle bergen ein besonderes Versicherungsrisiko und Wasserschäden sind leider besonders häufig. Mehr