zahnarztpraxen 2 praxisgruendung zahnaerzte DenPhaMedPraxisgründung oder Übernahme

Was jede Zahnärztin und jeder Zahnarzt beachten sollte

Zahnärztinnen und Zahnärzte haben heute die Wahl: angestellt arbeiten, eine eigene Praxis gründen oder eine bestehende übernehmen. Für ein Angestelltenverhältnis sprechen sicher die geregelten Arbeitszeiten, eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, geringeres finanzielles Risiko, Konzentration auf die fachliche Tätigkeit und weniger Verantwortung gegenüber Angestellten. Erkauft werden diese Vorteile mit einem deutlich geringeren Einkommen. Wer dagegen als Zahnarzt eine eigene Praxis führt, übernimmt zwar deutlich mehr Aufgaben und Verantwortung, kann aber dafür auch mit einem deutlich höheren Einkommen rechnen.

Letzten Endes ist eine Werteentscheidung, welche Vorteile einem wichtiger sind. Wer sich selbstständig machen will, sollte aber vorab einige Fragen mit sich selbst klären. Besteht die Bereitschaft, viel Zeit und Energie für die Existenzgründung aufzuwenden? Welche Gefühle verbinden sich mit den Begriffen Organisation, Führung und Verantwortung? Wie steht es mit Risikobereitschaft und Verhandlungsgeschick? Und wie sehen die finanziellen Rahmenbedingungen aus? All das sind wichtige Fragen, die beantwortet werden sollten, bevor es zu einer Entscheidung für oder gegen eine eigene Praxis kommt.

Die Rechtsform folgt der Neigung

zahnarztpraxen 2 praxisgruendung fuer zahnaerzte rechtsform DenPhaMedDanach folgt die Frage der Rechtsform. Möglich ist eine Einzelpraxis oder die Kooperation mit einem oder mehreren Kollegen. Die Einzelpraxis steht für völlige Unabhängigkeit und die Konzentration auf die eigenen Ziele, auch wenn später angestellte Zahnmediziner dazukommen. Bei gemeinsamer Berufsausübung in Form einer Gemeinschaftspraxis (neudeutsch: Berufsausübungsgemeinschaft BAG) hingegen sind trotz Selbständigkeit Beruf und Privatleben besser miteinander vereinbar als bei einer Einzelpraxis. Auch stellt sich die Kostenstruktur meist günstiger dar und diese Praxisform bietet zudem deutlich mehr Raum für Spezialisierung und individuelle Ausrichtung was die Arbeitsabläufe, die Öffnungszeiten oder den kollegialen Austausch betrifft.

Eine weitere Möglichkeit des selbständigen Arbeitens, jedoch mit gemeinsam getragenen Kosten, ist eine Praxisgemeinschaft. Hier bilden die beteiligten Mediziner keine wirtschaftliche Abrechnungsgemeinschaft, sondern lediglich eine Kostengemeinschaft. Ein Beispiel für eine Praxisgemeinschaft, die seit einiger Zeit im Kommen ist, ist das medizinische Versorgungszentrum (MVZ). Gerade für unternehmerisch starke Persönlichkeiten ergeben sich hier – neben der Einzelpraxis – außerordentliche Chancen.


Vier Wege führen zum Ziel

zahnarztpraxen 2 praxisgruendung fuer zahnaerzte vier wege DenPhaMedWer sich als lupenreiner Unternehmer versteht, wird den ersten Weg gehen und sich nach Kauf oder Gründung mit einer Einzelpraxis niederlassen.

Die Praxisinhaberin oder der Praxisinhaber genießt die volle wirtschaftliche und organisatorische Eigenständigkeit. Im Gegenzug müssen aber auch alle Kosten von Anschaffung und Finanzierung über Personal und Raumkosten selbst bestritten werden.

Wer vor dem vollen unternehmerischen Risiko zurückschreckt, dem bieten sich drei unterschiedliche Optionen, von denen jede für sich Vor- und Nachteile hat. Hier gilt es vor der Entscheidung abzuwägen zwischen:

  • einer Praxisgemeinschaft,
  • einer Gemeinschaftspraxis, heute Berufsausübungsgemeinschaft (ÜBAG)
  • oder einem zahnärztlichem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ).

Für alle Zahnärzte, die vor oder in dieser Entscheidungssituation stehen, haben wir als ersten Einstieg für alle vier Modelle die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengetragen.

  • Checkliste Selbständigkeit: Hier anfordern (Mail an Zentralbüro)
  • Checkliste Praxisgemeinschaft: Hier anfordern (Mail an Zentralbüro)
  • Checkliste Gemeinschaftspraxis/ÜBAG: Hier anfordern (Mail an Zentralbüro)
  • Checkliste MVZ: Hier anfordern (Mail an Zentralbüro)

Nutzen Sie unser Netzwerk-Know-how der unterschiedlichsten Fachgebiete von Recht über Finanzen und Steuern bis hin zur Absicherung erworbener Werte. Wir begleiten Sie in die Selbständigkeit, die Ihr Lebensplan vorsieht.

zahnarztpraxen 2 praxisgruendung fuer zahnaerzte grundkonzeption DenPhaMedGrundkonzeption

Eine Zahnarztpraxis mal eben so zu gründen, wäre schon etwas Russisch-Roulette.

Da lohnt es sich eher, diesen Schritt in allen Details zu planen und durchzuspielen.

Es sind Fakten zu sammeln und die spätere Positionierung zu definieren.

Kurzum: es ist all das zu planen, was in den nächsten Schritten von Standortanalyse bis Finanzierung und Einrichtung durchzuführen ist.

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zahnarztpraxen 2 praxisgruendung fuer zahnaerzte standortanalyse DenPhaMedStandortanalyse

Die räumliche Lage einer Zahnarztpraxis ist mitentscheidend für die Zukunftsfähigkeit eines Standorts.

Selbst bei einer etablierten Praxis kann sich die Lage so sehr verschlechtern, dass die wirtschaftliche Tragfähigkeit schwindet.

Nicht nur deshalb sollten Gründer immer auch eine Standortanalyse durchführen lassen. Mehr

zahnarztpraxen 2 praxisgruendung fuer zahnaerzte bauantrag DenPhaMedBauantrag

Wer eine bestehende Praxis umbauen möchte oder Räumlichkeiten umnutzen will, muss dafür in aller Regel einen Bauantrag stellen.

Oft ist zudem ein Nutzungsänderungsantrag nötig. Kommt es hier zu Unterlassungen kann das dazu führen, dass eine Praxis „illegal“ geführt wird.

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zahnarztpraxen 2 praxisgruendung fuer zahnaerzte praxisfinanzierung DenPhaMedPraxisfinanzierung

Die Gründung einer Zahnarztpraxis gibt es nicht zum Nulltarif.

Gefragt ist daher eine sichere und tragfähige Finanzierung. Doch schon bei der Entscheidung des Finanzierungswegs können Fehler unterlaufen, die sich für die Praxis zu einer schweren Bürde auswachsen.

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zahnarztpraxen 2 praxisgruendung fuer zahnaerzte gruender seiten DenPhaMedGründer-Seiten für Ärzte

Vieles, was für Zahnärzte, KFO und MKG gut und richtig ist, gilt genauso auch für andere Ärzte und Fachärzte, die sich selbstständig machen oder eine bestehende Praxis übernehmen wollen.

Worauf Gründer und Übernehmende achten müssen, und welche Chancen und Möglichkeiten ihnen offenstehen, finden Sie auch auf unseren „Arzt-Seiten“ sowie zu steuerlichen Fragen im Service-Bereich.

Ein Besuch und etwas durchklicken dort lohnt sich deshalb sicher auch für Sie. Mehr