zahnarztpraxen 62 kammerversorgung DenPhaMedVersorgungswerke der Zahnärztekammern

Eine ordentliche Basis für den Ruhestand, aber kein Erhalt des Lebensstandards

Die Rolle, die die Deutsche Rentenversicherung für die meisten Bundesbürger übernimmt, wird bei Zahnärzten und Zahnärztinnen von den Versorgungswerken der Kammern ausgefüllt. Das bedeutet, dass alle sozialen Pflichten der Rentenkasse von den Einrichtungen der Zahnärztekammern getragen werden.

So erhalten Zahnärzte und deren Familien beispielsweise aus den Versorgungswerken einen Hinterbliebenenschutz und einen Berufsunfähigkeitsschutz bei einer schweren, dauerhaften Erkrankung oder bei Invalidität. Zusätzlich werden in bestimmten Grenzen Rehabilitationsmaßnahmen übernommen. Und selbstverständlich werden Ruhestandsgelder ausgezahlt.

Doch auch das zahnärztliche Versorgungs-System hat Grenzen

Um den gewohnten Lebensstandard aufrechtzuerhalten, müssten zwei Grundvoraussetzungen erfüllt sein:

  • Der Zahnarzt/die Zahnärztin müsste über seine/ihre gesamte Karriere gesund, arbeitsfähig und gut verdienend sein und
  • seine Kammerversorgung müsste über denselben gesamten Arbeitszeitraum „unfallfrei“ funktionieren

Dass diese beiden Annahmen keineswegs immer so eintreffen müssen, haben wir an anderen Stellen beschrieben. Folgen Sie einfach den entsprechenden Links:

zahnarztpraxen 62 kammerversorgung versorgungsansprueche DenPhaMedDamit die Erträge der Kammerversorgung im Alter wirklich ausreichen. Um den Lebensstandard eines Zahnarztes weiterhin zu garantieren, hängt zunächst einmal von dem Lebensstandard selbst ab, dann von den bis dahin erarbeiteten Eigentumswerten oder gegebenenfalls noch zu bedienenden Verpflichtungen. Aber eben auch von der Höhe der individuellen Versorgungsansprüche.

Diese jedoch unterliegen einigen Unbekannten, denn es klappt nur perfekt, wenn die Finanzierungswege (https://www.denphamed.de/arztpraxen/ansparmodelle) der betreffenden die Kammerversorgung maximal rentierten, die Satzung nicht zu Lasten der Versorgten geändert würde, es weder Probleme mit dem demographischen Wandel noch mit biometrischen Risiken gäbe, die Auszahlungsbedingungen bestmöglich erfüllt würden und die eingezahlte Summe ausreichend wäre. Und das all das schon mal eingetreten ist, zeigen eine Fälle gravierender Veränderungen auf unserer Serviceseite


Welcher Zahnarzt möchte 100% berufsunfähig werden?

Gut zu wissen ist für Zahnärzte und Zahnärztinnen, das in schlimmsten Fall einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit die Leistungen der zahnärztlichen Versorgungswerke bei gesundheitlich erzwungener Berufsaufgabe deutlich besser sind als bei der Rentenversicherung.

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Allerdings versuchen Zahnärztinnen und Zahnärzte diese ultima ratio wo immer es geht zu vermeiden. Die meisten wollen ja nicht aufhören, sondern im Rahmen ihrer verbleibenden Möglichkeiten weiterarbeiten.

Und genau das gibt die Kammerlösung eben nicht her. Diese Lücke sollte jeder niedergelassenen Zahnarzt und jede niedergelassene Zahnärztin durch einen eigenen privaten Berufsunfähigkeitsschutz schließen. Damit sich dann auch beispielsweise die Bezahlung von Rehabilitationsmaßnahmen sichergestellt, die bei den Versorgungswerken unterschiedlich gelöst sind. Einige Zahnärztekammern verweisen in ihrer Satzung darauf, dass es sich um eine Kann-Leistung im Rahmen der Zuschussgewährung handelt. Andere schließen solche Leistungen ohne Vorliegen einer anerkannten Berufsunfähigkeit aus.


Die Leistungen der verschiedenen Versorgungswerke unterscheiden sich zum Teil deutlich

Bei der Finanzierung der Ruhestandsgelder gehen die Versorgungswerke der Zahnärztekammern etwas anders vor als die Deutsche Rentenversicherung:

zahnarztpraxen 62 kammerversorgung leistungen DenPhaMedDie Kammereinrichtungen konzentrieren sich nicht ausschließlich auf das Umlageverfahren, bei dem die arbeitenden Generationen für die älteren Generationen einzahlen. Bei den Versorgungswerken kommen neben der generationenübergreifenden Finanzierung auch ein kapitalgedecktes Ansparen zum Tragen. Bei dem sogenannten Kapitaldeckungsverfahren werden die eingezahlten Beiträge der aktuellen Beitragszahler verzinst, angespart und später verrentet. In diesem Zusammenhang werden, wie bei einer privaten Altersvorsorge, rechnungsmäßige und überrechnungsmäßige Zinsen berücksichtigt.

Im Ergebnis wird zwar ein höheres Rentenniveau erzielt – doch in der Regel reicht das nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu erhalten. Zudem leiden auch die Versorgungswerke unter dem demografischen Wandel und unter ungünstigen Rahmenbedingungen am Kapitalmarkt.


Nicht jedes Versorgungswerk ist gleich – eigentlich unterscheiden sich alle voreinander

zahnarztpraxen 62 kammerversorgung unterschiede DenPhaMedDa sich die Leistungen der verschiedenen Versorgungseinrichtungen zum Teil deutlich unterscheiden, sollten sich Zahnärzte und Zahnärztinnen von einem erfahrenen und auf Heilwesenberufe spezialisierten Vermittler beraten lassen. Ein solcher Spezialist kann Ihnen aufzeigen, welche Vorteile und Schwächen die Kammerversorgung in Ihrer Region aufweist.

Mehr zum Thema Kammerversorgung finden Sie auf unseren Ärzte-Seiten

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