Betriebliche Altersvorsorge für Praxismitarbeiter

Vom Verwaltungs-Ärgernis zum scharfen Werkzeug

Der Fachkräftemangel macht sich in der gesamten Gesellschaft und daher auch in der Gesundheitsbranche bemerkbar. Im Jahr 2035 könnten in Pflege- und Gesundheitsberufen rund 270.000 Fachkräfte fehlen, prognostizierte das Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Betroffen sind davon nicht nur Altenheime, denen Pflegerinnen und Pfleger ausgehen, sondern auch Arztpraxen. Laut einer Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung ist nahezu jede fünfte Praxis auf der Suche nach medizinischen Fachangestellten.

Betriebliche Altersvorsorge als Chance nutzen

Was also tun? Eine Möglichkeit, um beim Wettbewerb um Angestellte die Nase vorn zu haben, ist eine überzeugende betriebliche Altersversorgung. Da Beschäftigte einen Rechtsanspruch auf eine bAV-Lösung haben, sollten Praxisinhaberinnen und -inhaber das Thema offensiv angehen und zu ihrem Vorteil nutzen.

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Unsere Berater helfen Ihnen bei einer für alle Seiten günstigen Implementierung einer bAV-Lösung.

Grundsätzlich ist Ärzten und Zahnmedizinern mit eigener Praxis zu empfehlen, Regelungen für die bAV vorzugeben und so die gesetzlichen Möglichkeiten sowie die Vorgaben des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zu nutzen.

Durch die Vorgabe des Durchführungsweges, des Versorgungsträgers sowie des Vermittlers, der die Beratungen der Belegschaft und damit auch die Haftung übernimmt, minimieren Arbeitgeber zugleich ihre eigene Haftung. Mehr

Vom Einzelfall zum System

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Die Gestaltung von betrieblicher Altersvorsorge sollten Praxisinhaber/innen nicht den Mitarbeitern überlassen, weil diese etwa eine bAV-Zusage aus einer anderen Praxis mitbringen, ein Sparmodell von einer Bank oder Sparkasse haben oder ein Vertriebler ihnen etwas angeboten hat. Nehmen Sie all das in Ihrer Praxis auf, entsteht daraus ein Wirrwarr unterschiedlicher Zusagen. Das Ergebnis: Irritationen durch undurchsichtige Förderungen, viel bürokratischer Aufwand, keine unternehmerische Handhabe und Gestaltungsmöglichkeit – final also für die Praxis zwecklose Kosten. Es geht aber auch ganz anders… Mehr

Vom System zum Konzept

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Eine einheitliche bAV-Systematik kürzt dann zumindest schon mal den Verwaltungsaufwand deutlich herunter und vereinfacht alle Mitarbeitergespräche zum Thema bAV. Aber als Steuerinstrument taugt das immer noch nicht. Dazu ist eine eigene Versorgungsordnung erforderlich, in der das gültige bAV-Modell abgebildet ist und die auch alle sonstigen Aspekte betrieblicher Mitarbeiterförderung beinhaltet. So ein Konzept erzeugt aus sich heraus beste Mitarbeiterbindung und ist bei Einstellungsgesprächen ein wirkungsvolles Argument. Im Kontext aller Maßnahmen wächst das Image einer mitarbeiterfreundlichen Praxis… Mehr

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Für MVZ, ÜBAG & Co: vernetzte Versorgungsordnung erforderlich

Große Ärztehäuser mit vielen Praxen, Praxisverbünde oder Medizinische Versorgungszentren sollten dann noch einen Schritt weiter gehen und ihre unterschiedlichen Systeme möglichst engmaschig vernetzen oder gar untereinander ganz angleichen.

Sonst könnten die Vorteile von bAV sehr schnell zum Nachteil einzelner Praxen werden und das ganze Netzwerk vergiften… Mehr

Weitere Möglichkeiten zum Aufbau eines wirkungsvollen Mitarbeiter-Bindungssystems

Als eine gesetzlich verankerte Form der Altersvorsorge ist die bAV natürlich der zentrale Bestandteil jedes Versorgungswerkes. Allerdings gibt es weitere, die es sich in diesem Kontext zu betrachten lohnt:

Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) bietet Mitarbeitern den Status von Privatpatienten. Mehr

Eine Gruppenunfallversicherung bietet dem gesamten Praxis-Team mehr Leistungen bei Unfällen. Mehr

Die Implementierung einer pauschaldotierten Unterstützungskasse (pdUK) bindet alle Mitarbeiter in den Praxiserfolg ein. Mehr

Spezielle Lohnersatzleistungen ermöglichen es, auch Teilzeitkräften oder geringfügig Beschäftigten attraktive Angebote zu machen und obendrein einiges an Lohnnebenkosten zu sparen. Mehr

Zwei Vermutungen:

Von vielen der hier angesprochenen Möglichkeiten haben Sie schon gehört, einige davon sind sicher auch in Ihrer Praxis vorhanden. Einige aber sind Ihnen neu oder zumindest mit den hier beschriebenen Möglichkeiten nicht bekannt.

arztpraxen 53 altersversorgung mitarbeiter bildungssystem DenPhaMedNach alledem hätten Sie erstmal gerne einen Gesamtüberblick aller Optionen, die das deutsche Recht niedergelassenen Ärzten oder Ärztinnen sowie ÜBAG- oder MVZ-Betreibern bietet.

Wir können Ihr aktuelles Wollknäuel entwirren, alles neu aufribbeln, glatt ziehen und daraus abgeleitet unter Berücksichtigung aller in Frage kommenden Möglichkeiten eine tragfähiges Strickmuster entwerfen, dass von Ihnen dann zu weichen Kissen, warmen Decken oder einer einladenden Garnitur weiterverarbeitet werden kann.

Ihr Aufwand: minimal. Ihr Nutzen: endlich Klarheit und die Möglichkeit, die Maschen entsprechend Ihrer Wünsche aufzunehmen. Anfrage Gesamtkonzept attraktiver Arbeitsplatz (Mail an Zentralbüro)