arztpraxen 622 aerzte bu DenPhaMedÄrzte und BU – ein Thema von besonderer Bedeutung

Warum Spezialisten besseren Berufsunfähigkeit-Schutz brauchen

Unbestritten sind Ärzte Spezialisten. Und als solche - Biologen wissen das – sind sie besonders gefährdet, denn weltweit reagieren besonders spezialisierte Arten viel sensibler auf Veränderungen als andere Spezies. Viele sterben deshalb schneller aus. Und Aussterben bei Tieren ist eine Analogie zur Berufsunfähigkeit der Menschen.

Bitte entschuldigen Sie diesen Exkurs ins Tierreich. Er ist oft hilfreich, weil er so schön weit weg führt von der eigenen Verletzlichkeit. Denn je spezialisierter ein Beruf ist, desto häufiger halten sich deren Ausübende für unersetzlich. Viele Ärzte sind jedoch von der Funktionalität ihres „Habitats“ existentiell abhängig, und das gilt für den gesamten Dreiklang aus Umgebung, Technik und Einsatzfähigkeit. Alles drei muss also unter „Artenschutz“ – was nun wiederum für menschliche Spezialisten die Analogie zur Versicherung ist.

Ärzte brauchen Vollversicherung ihrer Arbeitskraft

Für angestellte Mediziner ist eine Absicherung ihrer Arbeitskraft von besonderer Wichtigkeit. Nicht nur der berühmte Chirurgen-Daumen, die Folgen einer Suchterkrankung oder andauernde psychische Überlastung machen eine weitere Ausübung ärztlicher Tätigkeiten häufig unmöglich.

arztpraxen 622 aerzte bu vollversicherung DenPhaMedAuch einige Infektionen wie Hep. A, B und C, offene TB sowie HIV führen – manchmal je nach Stadium – zum sofortigen Berufsausübungsverbot.

Ähnlich sieht es aus, wenn ein niedergelassener Arzt aus diesen oder anderen Gründen nicht mehr aktiv praktizieren kann. Dieser Risikoradius geht allerdings über den privaten Bedarf hinaus, denn obendrein steht dann schnell die Existenz der Praxis auf dem Spiel, da betroffene Arzt oder die betroffene Ärztin für die berufsständische Erwerbsunfähigkeitsrente des Versorgungswerkes seine bzw. ihre Approbation abgeben müsste. Damit wären dann alle Möglichkeiten zunichte gemacht, im medizinischen Bereich in einer lehrenden, beratenden, gutachterlichen oder sonstigen Tätigkeit eine zweite Karriere aufzubauen.

 

Das BU Risiko von Ärzten

Anfangs-Risiko

Anfangs-Risiko

Nach dem strammen Studium steigen junge Ärztinnen und Ärzte meist direkt hart ein:

Das sich Arrangieren mit dem Klinikalltag, täglichem Stress, Verantwortung für das Leben anderer, Nachtdiensten, Überstunden, immer auf Abruf verfügbar und einsetzbar sein, gelingt nicht allen. Da kommt manche/r irgendwann körperlich und vor allem mental an natürliche Grenzen.

Die Zahlen jedenfalls sprechen eine klare Sprache: Daraus resultieren am Ende immer wieder auch BU-Anträge

Dauer-Risiko

Dauer-Risiko

Der Traumberuf Arzt kann ebenso wie beim Pflegepersonal irgendwann auch zur persönlichen Belastung werden:

Nicht jeder kommt mit täglichen Leidensgeschichten, Apparatemedizin, Bürokratie und ausufernde Beratungspflichten, Ärger mit Angehörigen, Stress im Team, mangelnde Work-Life-Balance oder manchmal ungesunder Ernährung dauerhaft klar. All das kann Suchtgefahren fördern.

Nicht umsonst finden sich bei Ärzten häufiger suchtbedingte und psychische Erkrankungen.

End-Risiko

End-Risiko

Für Ärzte gibt es keinen festen Rentenbeginn. Sehr viele praktizieren bis ins höhere Alter:

Sei es, weil die eigene Praxis besonders gut läuft oder weil sich kein Nachfolger findet. Sei es, weil der übernehmende Arzt noch Unterstützung braucht oder weil die angestrebte Chefstelle im Klinikum erst vor wenigen Jahren übernommen wurde. Oder einfach, weil der Beruf immer noch Spaß macht.

Die BU muss da mitgehen, denn viele BU-Fälle treten bei Ärzten erst nach 60 ein.

Akademiker und vor allem Freiberufler haben geringeres BU-Risiko

arztpraxen 622 aerzte bu risiko DenPhaMedIn der Tat werden Handwerker häufiger berufsunfähig als Akademiker. Bauhandwerker und insbesondere Gerüstbauer stehen hier klar der Spitze. Ärzte jedoch gehören laut dem Statistikportal Statista zu den in Bezug auf Berufsunfähigkeit ungefährlichsten Berufen in Deutschland.

Diese Einschätzung spiegeln auch die Zahlen der Versorgungswerke. Allerdings ist diese Interpretation mit Vorsicht zu genießen, denn hier spielen satzungsmäßige Einflüsse eine große Rolle: Da die Zusage einer Kammer-BU quasi mit Berufsverbot einher geht, was wohl so gut wie jeder Arzt so lange wie möglich vermeiden möchte, spiegeln diese Zahlen maximal die unvermeidliche Spitze des Eisbergs.

Längst nicht jede Berufsunfähigkeitspolice ist auch arztgerecht

Wer als angestellter oder niedergelassener Arzt im Prinzip dann alles richtig gemacht und eine zusätzliche private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat, würde mit einer nicht sachgerechten privaten BU-Police eine Verweisung auf eine abstrakte berufliche Alternative oder die Umorganisation seiner Praxis fürchten müssen. Beides sicher keine Traumlösungen für den betroffenen Mediziner. Mehr

Es gilt also vorab eine Reihe von Detailfragen zu beleuchten, die bei der Kammerversorgung wie auch der privaten Vorsorge zu klären sind, damit negative Überraschungen im Schadenfall vermieden werden. Das betrifft übrigens auch rechtliche Themen, nämlich dann, wenn es in Fragen der BU-Anerkennung zu einem Dissens kommt – und das ist systembedingt nicht selten der Fall. Mehr

Ärzte wissen, dass Menschen BU werden können

Damit haben sie einen Erfahrungsvorsprung gegenüber all den vielem Bundesbürgern, die fest daran glauben, dass Sie eigentlich gar nicht BU werden können.

arztpraxen 622 aerzte bu risiko mediziner DenPhaMedAußerdem haben Ärzte ja grundsätzlich einen BU-Schutz über ihre ärztlichen Versorgungswerke.

Deshalb fragen sich die meisten Ärztinnen und Ärzte nicht, ob sie eine BU brauchen, sondern „lediglich“ ob für sie eine zusätzliche private BU sinnvoll wäre.

Und da das Thema Berufsunfähigkeit für Mediziner besonders wichtig ist, weil die Berufsausübung je nach Fachrichtung von einer Unzahl hochspezieller Tätigkeiten abhängig ist, sollten Ärzte und Ärztinnen sich auch mit den juristischen Aspekten der Absicherung der Arbeitskraft als Mediziner vertraut machen. Mehr

Guter BU-Schutz mit Herz und Köpfchen

Mit ihrer Kammer-Versorgung genießen Mediziner zweifelsfrei einen soliden Schutz für ihre Altersversorgung und den Hinterbliebenenschutz. Der BU-Bereich hingegen fällt durch einige Restriktionen etwas aus dem Rahmen, denn er ist eher als Erwerbunfähigkeitsrente konzipiert und für Härtefälle ausgelegt.

arztpraxen 622 aerzte bu schutz DenPhaMedAnsonsten erschweren viele VSW-Klauseln die BU-Anerkennung durch restriktive Vorgaben und Bedingungen. Das führt nicht selten dazu, dass der Schutz für weniger Betroffene gar nicht und für etwas stärker Betroffene am Ende oft zu kurz greift. Mehr

Deshalb ist ein zweites Standbein in Form eines privaten BU-Schutzes angeraten. Es bietet Ärzten die nötige finanzielle Sicherheit weit vor Eintritt eines solchen Härtefalles.

Denn private Berufsunfähigkeitsversicherungen leisten bereits ab 50% Berufsunfähigkeit, außerdem erlauben sie das – wenn auch eingeschränkte – Weiterarbeiten im Arztberuf sowie den Erhalt der Zulassung, auch wenn ein Vertreter die Praxisarbeit erledigt. Mehr

Rechtzeitig abschließen

Rechtzeitig abschließen

Gerade junge Ärzte sollten rechtzeitig eine private BU abschließen. Denn erstens ist dann die Police meist ohne Ausschlüsse abschließbar, zweitens wird niemand gesünder und drittens sind die Kosten dann am geringsten.

Klauselkunde

Klauselkunde

Ausschlüsse, abstrakte Verweisung, Umorganisation, Nachprüfungen, Rechtsstreit, Kosten: keine BU von der Stange sitzt wie ein Maßanzug. Deshalb gilt es, den Bedarf, die Bedingungen und die Gesellschaft auf Herz und Nieren zu prüfen.

Rechtssicherheit

Rechtssicherheit

Der Nutzen einer BU zeigt sich erst im Bedarfsfall. Wenn die Beantragung zu einer Papierschlacht wird oder das Durchsetzen der eigenen Ansprüche einen langwierigen Rechtsstreit auslöst, dann taugt sie nicht für Ärzte.

Infektionsklausel

Infektionsklausel

Kein Mediziner darf ohne Infektionsklausel sein! Denn Mediziner kommen leichter als andere Menschen in Gefahr, die Ausübung ihres Berufes untersagt zu bekommen, obwohl sie ansonsten gar nicht berufsunfähig sind.

Gutachterverfahren

Gutachterverfahren

Zur Feststellung der Leistungspflicht ist es entscheidend, dass in jedem konkreten Fall der Status der BU festgestellt wird. Er muss bei 50% oder mehr liegen. Betroffene Ärzte sollten dabei besondere Mitwirkungsrechte haben.

Nicht nur bis 60

Nicht nur bis 60

Viele BU-Policen enden mit 60. Jedoch praktizieren Heilberufler im Schnitt deutlich länger, oft bis 66 und darüber hinaus. Außerdem tritt die Berufsunfähigkeit bei ihnen häufiger auch erst in späteren Jahren auf.

Der arztgerechte Berufsunfähigkeitsschutz

arztpraxen 622 aerzte bu arztgerecht DenPhaMedArztgerechten Berufsunfähigkeitsschutz sollte kein Spontankauf sein. Vielmehr gilt es, ihn zu gestalten.

Wir haben das gemacht und all die angesprochenen Kriterien in einem Beratungsprozess integriert. Mehr