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Doppelter Schutz hält besser

Wer sich und seine Apotheke effektiv vor den Folgen von Einbruch, Diebstahl und Vandalismus schützen will, der ist gut beraten, in Sicherheitslösungen zu investieren. Jede Apotheke hat dabei unterschiedliche Anforderungen und Gegebenheiten, die es einzubeziehen gilt.

Effektiver Schutz entsteht durch eine abgestimmte Kombination aus mechanischen und elektronischen Sicherheitssystemen. In einem ersten Schritt gilt es also, die Apotheke an ihren Schwachstellen wie Fenster, Türen, Medikamentenschleusen und Wareneingängen mechanisch nachzurüsten. Welche Art von Schutz sich dazu am besten eignet, können Sie bei einem zertifizierten Fachberater für Sicherheitstechnik erfahren. Oder fordern Sie einen unserer Experten an. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zusätzlich lohnt es sich, die Apothekenfiliale elektronisch zu sichern. Das kann über eine klassische Alarmanlage mit Aufschaltung zu einem Wachdienst, Videoüberwachung und elektronische Zutrittskontrollen erreicht werden. Am effektivsten lassen sich Einbrecher mit Hilfe eines Live-Einbruchschutzes vertreiben, bei dem die Täter noch während der Tat in der Apotheke lautstark von einer Leitstelle per Fernüberwachung angesprochen werden. Durch die unmittelbare Interaktion der Leitstelle wird die Tat in der Regel direkt abgebrochen. So können sie weitere kostspielige Schäden vermeiden und ihre Apotheke auf dem neuesten Stand der Technik absichern. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Klassifizierung elektronischer Sicherheitslösungen

Elektronische Einbruchmeldeanlagen (EMA) dienen der Erkennung und Meldung von Einbrüchen. Grundsätzlich wird bei Einbruchmeldeanlagen zwischen vier verschiedenen Sicherheitsstufen unterschieden. Mit Zunahme des Grades der Sicherheitsstufe nimmt auch die Überwindungssicherheit zu.

Da eine Alarmanlage der Stufe 1 die von der Polizei empfohlenen Anforderungen nicht vollständig erfüllt, wird von Geräten dieser Klassifizierung abgeraten. Einbruchmeldeanlagen der 2. und 3. Stufe werden überwiegend in Wohnhäusern verbaut. Geräte der Stufe 4 sind für Gebäude vorgesehen, die ein sehr hohes Gefährdungspotential aufweisen. Diese bieten die höchste Überwindungssicherheit sowie Ansprechempfindlichkeit.

Die VdS Schadenverhütung GmbH klassifiziert elektronische Einbruchmeldeanlagen (EMA) in einem dreistufigen Konzept:

  • VdS A
    EMA der Klasse A-SH 1 bis A-SH 3 verfügen über einen einfachen Schutz gegen Überwindungsversuche im scharfen sowie im unscharfen Zustand. Einsatzbereiche sind Haushalte mit geringen Wertsachenanteil.
  • VdS B
    EMA der Klassen B-SG 1 und B-SG 2 verfügen über einen mittleren Schutz gegen Überwindungsversuche im scharfen sowie im unscharfen Zustand. Einsatzbereiche der Klasse B-SH 1-3 sind Haushalte mit erhöhtem Wertsachenanteil. Der Einsatzbereich der von EMA der Klasse B-SG 1 und SG 2sind gewerbliche Objekte mit einfacher und erhöhter Gefährdung.
  • VdS C
    EMA der Klasse C-SG 3 bis C-SG 6 verfügen über einen erhöhten Schutz gegen Überwindungsversuche im scharfen sowie unscharfen Zustand. Einsatzbereich von EMA der Klasse C-SG 3 bis C-SG 6 sind Objekte mit hoher Gefährdung.

Klassifizierung mechanischer Sicherheitslösungen

Mechanische Sicherheitslösungen weisen unterschiedliche Widerstandsklassen (RC = restistance classes), die einen größeren Einbruchschutz ermöglichen je höher die Einstufung der Widerstandsklasse ist.