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Gemeinsam optimieren wir Apotheken

Hunderte Jahre lang war das Apothekenprivileg hinreichend für einen erfolgreichen Inhaberwechsel. Heute sieht das anders aus: Damit eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gefunden werden kann, müssen Apotheken viele Bedingungen erfüllen. Allem voran wird eine gute Lage mit vielen Arztpraxen in der Nähe, einer hohen Kundenfrequenz und wenig Konkurrenz im Umfeld verlangt. Die Raummiete sollte niedrig, das Ansehen der Apotheke jedoch groß sein und die Kundenbindung entsprechend stabil. Selbstverständlich müssen auch die Großhandelskonditionen stimmen und – nicht zu vergessen – die Apotheke muss selbstverständlich revisionsfähig sein. So sieht der Wunschzettel von jungen Apothekerinnen und Apothekern aus, die die Führung einer öffentlichen Apotheke anstreben.

Doch im Zuge einer Übernahme oder Neugründung müssen noch viele weitere Fragen beantwortet werden. Es stehen – in beliebiger Reihenfolge – vor allem zahlreiche individuelle Entscheidungen an:

  • Kaufpreis, Investitionen, Finanzierung, laufende Kosten, Zinsen, Bilanz – Liquidität?
  • Rx, Sichtwahl, Aktionen, Homöopathie – Ausrichtung Offizin?
  • Kommissionierer, digitale Rezeptsammelstelle, Lieferservice – Verträge?
  • Kommissionierer, Reinraum/Lose, Blister, MIR- oder NIR-Spektrometer – Technik?
  • Rezepturen, Defekturen, Eigenmarken, Heimbelieferung – Positionierung?
  • Ärzte, Marketing-Verein, Großhandel, Einkaufsgemeinschaft, ERFA – Vernetzung?
  • Offizingestaltung, Lager, IT-Ausstattung – Apotheken-Einrichtung?

apotheken experten empfehlen DenPhaMedWir legen Wert darauf, die Menschen und Maßnahmen, die wir empfehlen, vorher studiert, erlebt und umgesetzt zu haben.

Deshalb können wir Ihnen dabei helfen, die richtige Apotheke zu finden und auszugestalten. Denn jeder unserer Apotheken-Gründungsberater hat das schon zigmal gemacht! Fragen Sie nach unserem System-Generationenwechsel.


Die Zeiten ändern sich – auch für Apothekerinnen und Apotheker

Apotheken GenerationswechselSeit Jahren nimmt die Zahl der Apotheken in Deutschland ab. Von den 21.602 Apotheken im Jahr 2008 waren Ende 2017 nur noch 19.748 übrig. Das ist der niedrigste Stand seit 1987, als in Ost- und Westdeutschland zusammen 19.637 Apotheken vorhanden waren. Neben dem Apothekensterben gibt es noch einen weiteren Trend, der die Branche zunehmend prägt: Die Zahl der Filialapotheken steigt seit Jahren kontinuierlich an. Während es im Jahr 2005 nur 1.228 Filialen gab, wuchs die Anzahl auf 4.512 im Jahr 2017. Auch diese Tendenz dürfte sich fortsetzen.

Konsequenz: Wer heute eine Apotheke übernehmen oder neu eröffnen will, muss sicherstellen, dass er die schwierigen Rahmenbedingungen nicht durch typische Gründungsfehler noch verschlechtert. Es stimmt: Viele Apotheken haben aktuell eine schwierige Ertragslage. Aber es stimmt auch, dass mit Sicherheit ebenso viele Apotheken die vorhandenen Marktmöglichkeiten nicht voll ausschöpfen. Das aber können sich Inhaberinnen und Inhaber heute eigentlich nicht mehr leisten.

Apotheken richtig lesen können – ein Erfolgsfeature unter vielen

Apotheken ExistenzgruenderUmso wichtiger ist es daher für Existenzgründer, genau zu prüfen, wie die wirtschaftliche Situation der Apotheke aussieht, die übernommen werden soll. Denn eine falsche Entscheidung hat negative Auswirkungen auf das ganze Leben. Dasselbe gilt für Neugründungen: Wird hier ein nicht ganz optimaler Standort ausgesucht, können die Träume von einer gut gehenden Apotheke schnell platzen. Auch deshalb ist es entscheidend, dass sich Existenzgründer das Know-how von Beratern sichern, die sich mit den wirtschaftlichen Aspekten der Branche auskennen.

Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen ist es kein Wunder, dass es eine große Diskrepanz zwischen den Wünschen von Existenzgründern auf der einen Seite und den Angeboten an abzugebenden Apotheken auf der anderen Seite gibt. Während junge Apothekerinnen und Apotheker vor allem große und umsatzstarke Objekte suchen, finden sich bei den abzugebenden Apotheken viele kleine und mittelgroße Apotheken. Die Folge: Von den etwa 500 bis 600 Betrieben, die pro Jahr an den Markt kommen, gilt rund die Hälfte als schwer vermittelbar. Selbst gut gehende Apotheken – vor allem in ländlichen Gebieten – bleiben ohne Käufer.

Neue Entwicklungen: Weiterhin Chancen, aber auch Unsicherheiten

Wie die Entwicklung des Apothekenmarkts weitergehen wird, zeichnet sich schon heute ab. Auf der einen Seite ist sicher, dass Menschen immer Arzneimittel benötigen – oft auch kurzfristig. Und dieser Bedarf dürfte in einer alternden Gesellschaft noch zunehmen. Außerdem ist der Wunsch nach Beratung weit verbreitet und das spricht für die Zukunft von Apotheken vor Ort.

Auf der anderen Seite macht der Online-Handel Apotheken vor Ort Konkurrenz. Zudem kommen mit der fortschreitenden Digitalisierung und dem Fachkräftemangel weitere Herausforderungen auf Apotheken zu, die gemeistert werden müssen. Unsicherheit besteht schließlich noch in der politischen Entwicklung. Das Gesundheitssystem befindet sich dauerhaft unter finanziellem Druck, so dass immer wieder mit neuen Reformen zu rechnen ist.

Trotz der genannten Unsicherheiten darf aber aufgrund des Bedarfs an Beratung und kurzfristig erhältlichen Arzneimitteln davon ausgegangen werden, dass Apotheken weiterhin gute Chancen haben und ihren Inhabern ein beruflich erfolgreiches sowie erfülltes Leben ermöglichen werden. Wenn wir als Berater dazu einen kleinen Beitrag leisten können, haben wir viel erreicht. Und wenn Sie wissen wollen, was genau wir für Sie tun können, dann fragen Sie uns. Kontaktanfrage