Angebotsflyer – Raum für Besonderheitenapotheken 813 angebotsflyer DenPhaMed

Billig – Menge – Flexibilität: der gute alte Flyer ist ideal für Apotheken

Das Wichtigste zuerst: Flyer sollen „fliegen“ – also in Umlauf kommen, nicht in Infoboarden stecken oder auf Stapeln rumliegen… das wären dann ja „Layer“. Das Entscheidende ist also der Distributionskanal, mit dem Flyer ihr Ziel erreichen.

Mit „Flyer“ wird übrigens ein beliebiges Stück bedrucktes Blatt Papier im Taschenformat (oft DIN lang) bezeichnet, das einmalig erscheint. Was gibt es wo und wann: Flyer sollten immer nur aus diesen drei Teilen bestehen. Besonderes Angebot von Sonderangeboten über Ernährungsberatung oder Milchpumpenverleih bis zum eigenen Drogensortiment oder der Vorstellung einer neuen Kosmetikerin. Servicethemen sind heutzutage übrigens sogar aufmerksamkeitsstärker als reine Preiskampf-Flyer. Die haben offensichtlich wegen ihrer schieren Masse mittlerweile an Wirkung eingebüßt.

Die Geschichte der Flyer

Die älteste noch heute existierende Apotheke Europas eröffnete 1317 in Dubrovnik, gefolgt von der Raeapteel in Estlands Hauptstadt Tallinn, um das Jahr 1400 eröffnet wurde und deren Entrée unsere Apotheke-Startseite ziert.

apotheken 813 angebots flyer gschichte flyer DenPhaMedBeide Apotheken-Urahnen hätten schon ein Jahrhundert später mit Flyern werben können und haben das möglicherweise sogar getan, denn die ersten Flugblätter wurden nachweislich im Jahr 1488 verteilt, wobei die Verfasser unbekannt blieben.

Zu diesen Zeiten wurden sie jedoch meist noch als politisches Instrument verwendet.

Erst Ende des 15. Jahrhunderts fanden die Flyer auch Verwendung in kommerziellen Bereichen, um Waren feilzubieten oder Jahrmärkte anzukündigen.

In diesen Zeiten wurden sie noch „fliegendes Blatt“ und „fliegende Schrift“ genannt. Erst ab dem 18. Jahrhundert hießen sie Flugblatt, heute neudeutsch Flyer.

Das Kuriose war, dass die Menschen stolz auf erhaltene Flugblätter waren. Dieser Stolz führte dazu, dass sie die Flyer zuhause an den Wänden anbrachten oder Schränke und Kisten damit verzierten. Wahrscheinlich lag es aber auch daran, dass die damaligen Flyer erstens seltener und zweitens kunstvoller gestaltet waren, als es heutzutage der Fall ist.

Aber wir können daraus lernen, dass Flyer, um tatsächlich aufbewahrt zu werden, noch ein viertes Kriterium erfüllen sollten, denn ihre Wirkung erhöht sich spürbar, wenn es auch noch ein individueller Vorteil damit verbunden ist. Also lautet das Rezept für erfolgreiche Flyer:

Präsentieren Sie etwas Besonderes mit Neuigkeitswert, das es nur bei Ihnen gibt, und zwar in oder ab einem bestimmten Zeitraum und der Besitzer des Flyers bekommt einen Vorteil, wenn er sich damit bis zum Zeitpunkt x in die Apotheke begibt.

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Die typischen Merkmale für Flyer

Flyer haben bestimmte Merkmale, die sie von anderen Werbematerialien unterscheiden.

  • Einfachheit: Der Aufwand für die Herstellung der Flyer ist gering: Es wird ein Exemplar erstellt oder am PC gestaltet, das als Kopier- oder Druckvorlage dient.
  • Geringer Kostenaufwand: Die Vervielfältigungskosten sind heute zu vernachlässigen. Das geht am einfachsten in Copy-Shops bei kleineren Mengen oder bei Online-Druckereien in beliebiger Auflage.
  • Einmalig: Flyer erscheinen nur ein einziges Mal. Deswegen ist die auffällige Gestaltung extrem wichtig, damit sie den Adressaten im Gedächtnis bleiben.
  • Sprache: Die Überschriften und kurzen!!! Sätze sind so zu wählen, dass sie sofort verständlich sind, den Leser direkt angesprochen, zu etwas aufgefordert oder befragen.
  • Gestaltung: Bilder sagen mehr als Worte… denn sie erzählen ganze Geschichten. Und gute Bilder gibt es millionenfach in Online-Bildagenturen für kleinstes Geld.
  • Weite Verbreitung: Da Flyer unbegrenzt verbreitet, verteilt, mitgegeben, beigelegt werden können, erreichen sie eine enorme Anzahl von Adressaten.
  • Dopplung in Internet: Außerdem sollte jeder Flyer auch im Internet und in den sozialen Medien vorgestellt und auf der eigenen Webseite zum Download bereitgestellt werden. (Mail an Zentralbüro)

Unser Tipp: All das wird übrigens im Rahmen des Basis-Paketes Marketing für Apotheken nicht nur für die darin enthaltenen Flyer sondern auch für alle Online-Medien berücksichtigt. Mehr


Welche Vorteile haben Flyer?

Flyer sind Marketing-Instrumente, die viele Vorteile aufweisen. Aufgrund dessen sind sie auch in Apotheken eines der beliebtesten und wahrscheinlich das am häufigsten eingesetzte Medium. Denn sie erreichen zumindest mal alle Kunden – sei denn man fragt die Kunden am HV, ob sie eine „Werbung“ mit in ihr Tütchen haben wollen. Sie merken schon… das ist keine gute Idee. Einfach samt aktuellem Give-Away reingeben oder sogar schon vorher die Tüten von Praktikanten damit bestücken lassen. Das spart wertvolle Zeit, wenn die Offizin voll ist.

Der größte Vorteil der Flyer ist die vielfältige Einsetzbarkeit. Wie bereits einleitend gesagt: sie zu produzieren, um sie in der Apotheke auszulegen, ist die schlechteste aller Lösungen. Sie nur auf Wunsch mitzugeben ist ebenso suboptimal.

Wenn schon Flyer, dann jeder

Am besten ist es, wenn sich

  1. das Apotheken-Team Gedanken macht, wie man die Flyer im Kundenkreis und im regionalen Umfeld am besten verteilt bekommt. Die Ideen-Liste beginnt dann meist mit „jedem Kunden überreichen“ und „den Boten mitgeben“, geht über „Stammkunden mehrere für deren Freunde mitgeben“, „vor der Apotheke den Passanten anbieten“ oder bei Heimbelieferung „dort im Gemeinschaftsraum“ hinlegen bis zu Exoten-Vorschlägen, à la „beim Bäcker nebenan“, „beim Friseur gegenüber“ oder – dann natürlich nur Themenbezogen „im Fitnessstudio um die Ecke“ oder bei der örtlichen Hebamme auslegen.
  2. Der Inhaber oder die Inhaberin sich überlegen, wie man die örtliche Wohnbevölkerung erreichen kann, etwa durch Briefkasten-Steckaktionen, Verteilungsaktionen vor der Apotheke oder an zentralen Punkten in der Nähe, bei Multiplikatoren wie (Ärzte gehen leider rechtlich nicht, dann also) Physiotherapeuten, Sanitätshäusern. Bei Ärztehäusern (wenn erlaubt) in einem Ständer im Treppenhaus oder beispielsweise auch bei themennahen VHS-Kursen. Könnte man eine Plakataktion auf einigen Litfaßsäulen in der Stadt buchen? Beileger zur Tageszeitung hingegen landen meist wegen ihrer schieren Menge im Altpapier, das ist also in aller Regel fehlinvestiertes Geld. Da lohnt sich eher eine Anzeige im Lokalteil oder der Stadteilzeitung! 
  3. Man gemeinsam eine Strategie entwickelt, wie man das Flyer-Thema mehrfach vermarkten kann. Auf der eigenen Webseite und in allen Sozialen Medien ist Pflicht. In den Apotheken-Schaufenstern eigentlich auch – selbst wenn das so gut wie nie passiert. Und wie ginge es am HV? Könnte es dazu eine attraktive Präsentation im Freiwahl-Bereich geben oder gar ein kleines Event im Aktionsbereich? Wäre eventuell ein Vortrag dazu denkbar – und wenn ja, wo? Kann man Hersteller oder den Großhandel einbinden? Und natürlich: wer kennt wen, der dabei aktiv helfen könnte?

apotheken 813 angebots flyer kundenkreis DenPhaMedSie Möglichkeiten sind hier Legion… und genau das ist es, was – allerdings nur gut gemachte und breit eingesetzte - Flyer weiterhin zu den attraktivsten Vor-Ort-Werbemitteln in Apotheken macht.

Ein weiterer Pluspunkt von Flyer-Aktionen ist ihre Messbarkeit. Denn die Dinger kommen ja (hoffentlich) zurück und können dann gezählt werden.

Für die Messbarkeit können auch Gutschein-Codes genutzt werden, die dann auch neben allen Printmedien im Internet in den sozialen Medien aktivierbar sind.

Sie haben Interesse, Ihre Flyer mal fachlich prüfen zu lassen oder wollen eigenen Flyer entwickeln, möglicherweise samt Verteilungs-Maßnahmenplan? Dann fragen Sie unsere Experten für Apotheken-Marketing. (Mail an Zentralbüro)

Was muss bei der Verteilung von Flyern beachtet werden?

In Deutschland brauchen Unternehmen eine Genehmigung, wenn sie Flyer für Werbezwecke auf der Straße verteilen möchten. Das ist zwar in aller Regel nur eine Formsache, hält aber unliebsame Abmahnungen auf Distanz.

apotheken 813 angebotsflyer gesetzliche angaben DenPhaMedDes Weiteren müssen bestimmte Angaben auf einem Flyer vorhanden sein. Diese Pflichtangaben sind beispielsweise die Anschrift der Apotheke sowie deren Rechtsform. Es reicht im Übrigen nicht aus, lediglich die Webseite auf dem Flyer anzugeben und auf das dortige Impressum hinzuweisen. Dies stellt einen Verstoß gegen die Informationspflicht dar und kann ebenfalls rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Außerdem sollte darauf verzichtet werden, Flyer an Autos oder Fahrrädern anzubringen. Das könnte als unzulässiger Eingriff in die Privatsphäre verstanden werden und es könnten sogar Schadensersatzforderungen wegen vermeintlicher Beschädigungen geltend gemacht werden. Und es sind auch schon Unternehmen für die Übernahme der Straßenreinigungskosten in die Pflicht genommen worden, weil nach einer solchen Aktion zu viele Flyer auf der Straße lagen. Alles schon passiert, denn es gibt halt nichts, was es nicht gibt.